Der Pharma- und Apothekenkonzern Galenica hat im ersten Halbjahr 2012 den Umsatz um 2,2 Prozent auf 1,62 Milliarden Franken gesteigert. Der Betriebsgewinn auf Stufe Ebitda stieg derweil um 4,2 Prozent auf 217 Millionen Franken und auf Stufe Ebit um 4,1 Prozent auf 179,9 Miillionen. Unter dem Strich erhöhte sich der Gewinn um 6,8 Prozent auf 130,9 Millionen Franken, nach Abzug der Minderheiten waren es 119,6 Millionen (+13 Prozent).

In der Berichtsperiode hätten sich die Verkäufe mit dem Eisenpräparat Ferinject ausserhalb der Schweiz sehr gut entwickelt und um 56 Prozent erhöht, teilt Galenica mit. In der Schweiz weist Galenica mit Ferinject ein Umsatzplus von 12 Prozent aus. Mittlerweile ist das für Galenica wichtige Präparat in 33 Ländern auf dem Markt.

Warten auf die Zulassung

Anzeige

In den USA wartet Galenica noch auf die Zulassung für Ferinject (US-Markennamen: Injectafer). Ende Juli hatte die US-Gesundheitsbehörde FDA angekündigt, die Zulassung aufgrund von Mängeln im Produktionswerk von Luitpold in Shirley, New York, zurückzubehalten. Luitpold arbeite derzeit eng mit der FDA zusammen, um die Beanstandungen zu beheben, heisst es.

Mit den Halbjahreszahlen hat Galenica die Erwartungen auf Stufe Umsatz verfehlt, auf den Gewinnstufen dagegen übertroffen. Im Vorfeld rechneten die Analysten im Durchschnitt (AWP-Konsens) mit einem Gewinn von 129,3 Millionen, einem Ebit von 166,8 Millionen, einem Ebitda von 204,9 Millionen und einem Umsatz von 1,66 Milliarden Franken.

Für das Gesamtjahr 2012 wurden die Prognosen erhöht: Neu geht das Unternehmen davon aus, dass sowohl vor als auch nach Minderheiten ein Reingewinn über Vorjahr erzielt wird. Bisher hatte Galenica mit einem Gewinn auf Niveau des Vorjahres gerechnet.

(vst/aho/awp)