Der Pharma- und Apothekenkonzern Galenica hat im Geschäftsjahr 2015 den Gewinn zum zwanzigsten Mal in Folge gesteigert. Das Gruppenergebnis stieg um 19 Prozent auf 370 Millionen Franken, nach Minderheiten waren es plus 5,8 Prozent auf 301 Millionen.

Die Gewinnentwicklung wurde leicht von Sondereffekten zu Pensionskassenverpflichtungen (IAS 19) belastet, wie Galenica am Dienstag mitteilte. Ohne diese Effekte hätte der Gewinn vor Minderheiten um 21 Prozent und nach Abzug der Minderheiten um 8,6 Prozent zugenommen. Der operative Gewinn stieg auf Stufe Ebit um 22 Prozent auf 451 Millionen Franken und auf Stufe Ebitda um rund 20 Prozent auf 537 Millionen. Um IAS 19 bereinigt betragen die Zuwächse hier 24 Prozent bzw. 22 Prozent.

Dividende erhöht

Die Aktionäre soll eine um 3,00 auf 18,00 Franken je Aktie erhöhte Dividende erhalten. Dies entspricht einer Ausschüttungsquote von 38,7 Prozent.

Mit den Ergebniszahlen hat Galenica die Vorgaben der Analysten in etwa getroffen. Diese hatten im Durchschnitt (AWP-Konsens) einen Gruppengewinn von 367 Millionen, einen Gewinn nach Minderheiten von 307 Millionen und einen Ebit von 452 Millionen erwartet.

Ebit-Guidance für Firmenteile

Galenica will sich bekanntlich im vierten Quartal 2016 in einen Pharmateil (Vifor Pharma) und einen Logistik- und Apothekenteil (Galenica Santé) aufteilen. Die diesbezüglichen Vorbereitungsarbeiten seien gestartet und kommen laut Mitteilung planmässig voran. Mit Blick auf die Separierung würden keine Gruppenziele mehr ausgegeben, dagegen eine Ebit-Guidance für die beiden Teile.

Dabei habe sich Vifor Pharma zum Ziel gesetzt, auf vergleichbarer Basis 2016 mindestens einen Ebit auf Vorjahreshöhe zu erreichen. Galenica Santé strebe derweil an, den Ebit auf vergleichbarer Basis wiederum zu übertreffen, so die Mitteilung.

(awp/ise/ama)