Der Medikamentenhersteller und Apothekenbetreiber Galenica hat 2011 seinen Reingewinn um 10,9 Prozent auf 255,6 Millionen Franken steigern können. Damit hat Galenica zum 16ten Mal in Folge ein Wachstum im zweistelligen Prozentbereich erreicht.

Galenicas Betriebsgewinn vor Steuern (Ebit) vergrösserte sich im Vergleich zum Vorjahr um 1,3 Prozent auf 327,1 Millionen Franken. Der Gewinn wäre bereinigt um die durch den starken Franken bedingten Wechselkurseinflüsse noch weitaus besser da gestanden: Der Reingewinn wäre um 17,9 Prozent, der Ebit um 7,2 Prozent gewachsen.

Nebst der starken heimischen Währung hätten laut Galenica auch der anhaltende Druck auf die Gesundheitskosten und die gesamtwirtschaftliche Lage die Aktivitäten der Gruppe negativ beeinflusst. Der Umsatz im Jahr 2011 betrug, wie bereits im Januar mitgeteilt, 3,187 Milliarden Franken. Das ist ein Plus von 2,7 Prozent.

130 Millionen für Forschung und Entwicklung

In der Medikamentensparte konnte der Umsatz des Eisenpräparats Ferinject um 23 Prozent auf 85,7 Millionen Franken gesteigert werden. Die Anzahl der verkauften Einheiten nahm gar um 44 Prozent zu. Das andere grosse Eisenprodukt Venofer konnte gemäss Galenica seine Marktleaderposition mit einem Umsatz von 167,1 Millionen Franken halten, auch wenn hier ein Rückgang um 9,5 Prozent zu verzeichnen war.

Für das Jahr 2012 erwartet die Galenica-Unternehmensführung einen Gewinn in Vorjahreshöhe. Auch in Zukunft soll zudem tüchtig in Forschung und Entwicklung investiert werden. 2011 betrugen die Investitionen in diesem Bereich 130,4 Millionen Franken.

(muv/tno/sda)

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