Der im Fadenkreuz eines aktivistischen Investors stehende Schweizer Vermögensverwalter GAM Holding hat im ersten Quartal neue Gelder eingesammelt. Netto verbuchte das Institut Zuflüsse von 2,8 Milliarden Franken. Die verwalteten Vermögen stiegen seit Jahresende um fünf Prozent auf knapp 127 Milliarden Franken, erklärte GAM am Dienstag.

«Unsere Strategie beginnt, Ergebnisse zu zeigen», sagte Bankchef Alexander Friedman. Der Plan des Investors RBR, der das Institut mit Kostensenkungen auf Rendite trimmen will, würde jedoch «das Geschäft in einem kritischen Zeitpunkt beim Turnaround destabilisieren». Zudem wolle GAM die Vergütungsstrukturen überprüfen – unter Einbeziehung der Aktionäre. Bankchef Friedman sei zu Zugeständnissen bei seinem ihm möglicherweise für 2017 zustehenden Bonus bereit.

(reuters/mbü/cfr)

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