Die Vermögensverwaltungsgruppe GAM hat zum Ende des ersten Quartals 2014 etwas mehr Kundengelder verwaltet als noch Ende des vergangenen Jahres: Per Ende März beliefen sich die Assets under Management (AuM) insgesamt auf 115,3 Milliarden Franken (Ende 2013: 114,4 Milliarden). Die Zunahme der Kundengelder erfolgte allerdings im ertragsmässig wenig bedeutenden Private-Labelling-Geschäft, während im Investment Management die Kundenvermögen leicht zurückgingen.

Im Investment Management lagen die verwalteten Vermögen per Ende März bei 69,6 Milliarden Franken nach 69,8 Milliarden per Ende 2013, wie die Gruppe in ihrem veröffentlichten Interim Management Statement schreibt. Insgesamt kam es im Berichtsquartal zu einem Netto-Neugeldabfluss, wobei im März wieder Zuflüsse verzeichnet wurden. Zudem belasteten negative Währungseffekte, während die Marktentwicklung einen positiven Einfluss hatte.

Erwartungen leicht übertroffen

Das Private Labelling, das nur etwa 6 Prozent des Gruppenertrags ausmacht, wies per Ende Quartal Vermögen von 45,7 Milliarden Franken aus (Ende 2013: 44,6 Milliarden). Die Gruppe konnte hier von Netto-Neugeldzuflüssen um 1,1 Milliarden Franken und einer positiven Marktentwicklung profitieren. Wechselkursbewegungen schlugen dagegen nur leicht negativ zu Buche.

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Mit dem ausgewiesenen Wert wurden die Analystenerwartungen leicht übertroffen. Diese hatten gemäss AWP-Konsens die AuM bei 113,9 Milliarden Franken erwartet.

Vernichtung von Aktien geplant

Das Tangible Equity weist die Gruppe per 31. März 2014 mit 563,1 Millionen Franken aus gegenüber 551,4 Millionen per Ende 2013. Die flüssigen Mittel gingen bis zum Ende des Quartals auf 577,4 Millionen Franken zurück von 592,6 Millionen per Ende Jahr.

Die GAM-Aktionäre sollen am Dienstag der Vernichtung von 6,6 Millionen eigener Aktien zustimmen, wie es weiter heisst. Diese wurden unter dem Rückkaufprogramm 2011-2014 erworben. Wie bereits Anfang März angekündigt soll das Rückkaufprogramm durch ein neues ersetzt werden.

(awp/dbe/sim)