Extreme Wetterverhältnisse und daraus folgende Flugannullierungen sowie höhere Restrukturierungskosten haben beim Bordverpfleger Gategroup im ersten Quartal 2014 zu einem Verlust von 16,7 Millionen Franken geführt. Der Verlust ist damit mehr als dreimal so hoch wie in der Vorjahresperiode. Im Gesamtjahr 2013 hatte der Konzern einen Gewinn von 21 Millionen Franken geschafft. 

Der Umsatz von Gategroup ging um knapp 3 Prozent auf 666,3 Millionen Franken zurück, wie das Unternehmen am Donnerstag weiter mitteilte. Der Betriebsgewinn (EBITDA) lag mit 18 Millionen Franken fast 15 Prozent tiefer als im Vorjahr. 2,9 Millionen Franken des Rückgangs sind dabei hauptsächlich auf die gegenüber dem Franken schwächeren Währungen in den neuen Märkten zurückzuführen.

Volatile Devisenkurse

Für das Gesamtjahr bestätigte Gategroup den Ausblick. Die Gruppe erwartet weiterhin einen uneinheitlichen Verlauf der Weltwirtschaft mit entsprechend volatilen Devisenkursen. Über das ganze Jahr rechnet Gategroup mit einem stagnierenden Umsatzwachstum und einer EBITDA-Marge zwischen 5,6 und 6,2 Prozent. Im ersten Quartal 2014 lag diese Marge bei 2,7 Prozent.

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(sda/me/moh)