Die Gategroup ist im vergangenen Geschäftsjahr 2013 leicht gewachsen und in die Gewinnzone zurückgekehrt. Der vor allem im Bereich Airline tätige Konzern steigerte den Umsatz um 0,3 Prozent auf 3,00 Milliarden Franken (+2,9 Prozent zu konstanten Währungen). Auf Stufe EBITA ergab sich zwar ein leichtes Minus von 1,8 Prozent auf 168,1 Millionen Franken (Marge 5,6 Prozent); unter dem Strich verblieb aber ein Reingewinn von 21,0 Millionen Franken nach einem deutlich Verlust von 563 Millionen CHF im Vorjahr.

Die Zunahme beim Umsatz erklärt sich laut Mitteilung vom Donnerstag hauptsächlich mit dem zugrundeliegenden Volumenwachstum (+3,2 Prozent) und leicht positiven Effekten aus Übernahme- und Fusionsaktivitäten, die allerdings durch Netto-Kontraktverluste (-0,4 Prozent), einen negativen Rate/mix Effekt (-0,6 Prozent) und die Währungsentwicklung (-2,5 Prozent) hauptsächlich im zweiten Halbjahr aufgehoben wurden.

Erwartungen der Analysten beim Gewinn übertroffen

Der operative Cash flow erhöhte sich auf 103,9 Millionen von 63,5 Millionen Franken im Vorjahr. Grund dafür sei hauptsächlich das gruppenweit verbesserte Management des Nettoumlaufvermögens.

Die Zahlen lagen beim Umsatz etwas unter, bei den Gewinnzahlen leicht über den Erwartungen. Analysten hatten gegenüber AWP im Durchschnitt einen Umsatz von 3,04 Milliarden, einen EBITDA von 166,3 Millionen sowie einen Reingewinn von 18,0 Millionen Franken prognostiziert.

Dividende von 0,30 Franken

Das Management zeigt sich insgesamt zufrieden: «Gategroup hat 2013 grosse Fortschritte gemacht, insbesondere auch mit der nachhaltigen Verbesserung im Segment Airline Solutions», wird CEO Andrew Gibson in der Mitteilung zitiert.
Nach der Rückkehr in die Gewinnzone soll laut VR-Antrag auch wieder eine Dividende ausbezahlt werden, und zwar 0,30 CHF pro Aktie aus der Auflösung von Reserven aus Kapitalanlagen. Der Verwaltungsrat wird ausserdem Ilona De March für eine einjährige Amtsdauer als neues Mitglied des Gremiums vorschlagen.

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(awp/me/sim)