Der Bordverpfleger Gategroup hat in den ersten sechs Monaten 2013 erneut rote Zahlen geschrieben. Nachdem der Konzern bereits das vergangene Jahr im Minus beendet hatte, schloss er die Periode von Januar bis Juni mit einem Verlust von 12,9 Millionen Franken ab. Im Vorjahr hatte er noch einen kleinen Gewinn geschrieben.

Gategroup erklärte den Verlust mit dem anhaltend schwierigen Marktumfeld, Restrukturierungsaktivitäten in Europa und Australien sowie Währungsverlusten. Im wichtigsten Geschäftsbereich Airline Solutions, der das klassische Flugzeug-Catering umfasst, sei der europäische Markt merklich kleiner geworden. Die Sparte steigerte den Umsatz zwar um 4,3 Prozent, wozu allerdings Übernahmen in Australien und den Niederlanden wesentlich beitrugen.

Über alle Geschäftsfelder hinweg wuchsen die Erlöse um 3,6 Prozent auf 1,47 Milliarden Franken. Die Akquisitionen zeichneten für 1,8 Prozent Wachstum verantwortlich.

Der Betriebsgewinn (Ebitda) sank gegenüber dem Vorjahreszeitraum um fast ein Viertel auf 62,4 Millionen Franken.

Für das Gesamtjahr bleibt Gategroup bei seinen Anfang Jahr formulierten Erwartungen. Demnach erwartet der Konzern ein nominales Wachstum des Umsatzes sowie eine Ebitda-Marge im Bereich von 5,5 bis 6 Prozent.

Anzeige

(tke/aho/sda)