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Gazprom hat ein Kartellverfahren am Hals

Nichts zu lachen: Gazprom-CEO Alexei Miller droht eine saftige Busse. (Bild: Bloomberg)

Die EU-Kommission leitet ein Wettbewerbsverfahren gegen den russischen Gaskonzern ein.

Veröffentlicht am 04.09.2012

Die EU-Kommission geht gegen den russischen Gasriesen Gazprom vor: Brüssel hat ein Kartellverfahren gegen den Konzern eröffnet, wie die obersten Wettbewerbshüter der EU in Brüssel mitteilten.

Der Verdacht laute, dass Gazprom die Konkurrenz auf den Gasmärkten in Mittel- und Osteuropa mit unfairen Methoden behindert habe. Die EU-Behörde wirft Gazprom vor, den Transport von Gas in EU-Staaten behindert, den Markt abgeschottet und den Kunden unfaire Preise in Rechnung gestellt zu haben.

Dies verstösst gegen EU-Recht. Erhärtet sich der Verdacht, droht Gazprom ein EU-Bussgeld von bis zu zehn Prozent des Jahresumsatzes.

(chb/aho/sda)

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