Geballte Kompetenz aus einer Hand, so kann man die Neuausrichtung der weltweiten Vertriebsorganisation der Interroll-Gruppe bezeichnen. In Zukunft wird den Kunden, das sind OEM beziehungsweise Erstausrüster, Anlagenhersteller und Anwender, die Gesamtpalette der Schlüsselprodukte für Materialflusslösungen aus einer Hand angeboten. «Das vereinfacht die Arbeit unserer Kunden, weil sie unsere Produkte für alle entscheidenden Schnittstellen von kleinen bis grossen Anlagen anschlussfertig erhalten. Und dies bei einem attraktiven Return on Investment von durchschnittlich nur zwei Jahren», verdeutlicht Paul Zumbühl, Chief Executive Officer (CEO) der Interroll-Gruppe, die Neuorientierung.

Eine wesentliche Voraussetzung für diese Neuorganisation war die 2001 eingeführte Struktur nach Geschäftseinheiten. Unter dieser Business-Struktur baute Interroll eine neue Vertriebsorganisation und Kompetenzzentren zum Ausbau des geografischen Netzwerkes auf. Diese Bündelung von Produkten und Kompetenzen war die wesentliche Voraussetzung für den nächsten Schritt. Die neue Verkaufsorganisation der weltweit tätigen Interroll-Gruppe richtet sich konsequent nach Kundentypen und ihren spezifischen Bedürfnissen aus. Dazu gehören Systemintegratoren, OEM/Erstausrüster sowie Anwender und betrifft sowohl global agierende Unternehmen wie auch lokale Firmen. Für die speziellen Bereiche Flughafenlogistik, Post, Lebensmittelverarbeitung und Warehousing/Distribution wird zudem ein Industriemanagement eingeführt.

Mit dieser Neuorganisation des Vertriebes will Interroll die Marktdurchdringung aller Produkte optimieren und gleichzeitig die Produktivität des Vertriebsnetzes steigern. Zudem soll der Kontakt mit den Kunden vereinfacht und gleichzeitig direkter gestaltet werden. Damit will Interroll nicht nur die Kunden selber, sondern auch deren Kunden für einen künftigen Aufschwung noch erfolgreicher machen.

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Nur ein Ansprechpartner

Das Entscheidende an der neuen Vertriebsstruktur ist, dass der Kunde nur noch einen Ansprechpartner bei Interroll kontaktieren muss. «Wir wollen in Zukunft eine One-firm-company sein», unterstreicht Konzernleiter Paul Zumbühl. Die Resultate der Neuausrichtung werden eine nochmals verkürzte Markteinführung neuer Produkte (Time-to-Market), gezielte kundenspezifische Lösungen sowie ausreichende Margen und - für den Kunden sehr wichtig - ein Return on Investment von durchschnittlich nur gerade zwei Jahren sein.

Die Interroll-Kompetenzzentren und Produktionsbetriebe werden unter dem Dach des neuen Konzernbereichs «Products & Technology» zusammengefasst und unter die Leitung einer Person gestellt. Die Haupttätigkeiten dieses Konzernbereichs umfassen die Kompetenzzentren, die Forschung und Entwicklung, den strategischen Einkauf, die Produktionstechnologie und die weltweite Produktion.

Breites Produkteprogramm

Interroll hat in den vergangenen Jahren das Programm an platz- und energiesparenden Schlüsselprodukten für die innerbetriebliche Stückgutfördertechnik, die Logistik und die Automation deutlich ausgebaut. Dazu gehören leicht integrierbare Antriebslösungen wie Trommelmotoren für Bandförderer, angetriebene und nicht-angetriebene Förderrollen für Rollenförderer, energiefrei arbeitende Fliesslagermodule für Paletten- und Behältertransport in Verteilzentren, Quergurtsorter, Gurtkurven und weitere anwenderfreundliche Fördermodule für wirtschaftliche Materialflussanlagen.

Die Produkt- und Servicepalette ist besonders auf die Bedürfnisse regionaler Anlagenhersteller und Ingenieurbüros sowie auf Systemintegratoren, multinationale Unternehmen und Anwender ausgerichtet. Die börsenkotierte Interroll Holding bedient über 23 000 Kunden auf allen Kontinenten. Weltweit werden 1500 Personen in 28 Unternehmen beschäftigt. Am Hauptsitz in Sant,Antonino TI sind die weltweiten Verkaufs- und Produktionsgesellschaften verantwortlich für sämtliche Tätigkeiten von Beratung über Product Management, Forschung und Entwicklung bis zu Produktion, Distribution und Service.

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