Der Sanitärtechnik-Konzern Geberit hat im Geschäftsjahr 2013 den operativen Cashflow (EBITDA) um 10,5 Prozent auf 592,8 Millionen Franken und den EBIT um 11,9 Prozent auf 510,7 Millionen gesteigert. Die für Geberit wichtige EBITDA-Marge verbesserte sich gegenüber dem Vorjahr um 1,4  Prozentpunkte auf 25,9 Prozent und liegt damit klar über dem firmeneigenen Zielkorridor von 23 bis 25 Prozent.

Der Reingewinn stieg um 12,5 Prozent auf 435,8 Millionen Franken, wie Geberit mitteilte. Die Dividende soll auf 7,50 Franken je Aktien von 6,60 Franken im Vorjahr erhöht werden. Darüber hinaus lanciert das Unternehmen ein neues Aktienrückkaufprogramm über bis zu 5 Prozent des eingetragenen Aktienkapitals. Dieses soll über eine zweite Handelslinie über einen Zeitraum von 2 Jahren abgewickelt werden, und die Aktien sollen anschliessend vernichtet werden. Auf Basis des Schlusskurses der Geberit-Aktie vom 6. März beläuft sich das Rückkaufvolumen auf rund 530 Millionen Franken. 

Erwartungen erfüllt

Mit den Zahlen hat Geberit die Erwartungen der Analysten erreicht. Der AWP-Konsens für den EBITDA lag bei 591 Millionen, für den EBIT bei 509 Millionen und für den Reingewinn bei 435 Millionen Franken. Mit Blick auf die unternehmenseigenen Prognosen hat Geberit am oberen Ende davon abgeschlossen, hatte doch das Unternehmen eine EBITDA-Marge zwischen 25 und 26 Prozent angekündigt, dies anlässlich der Umsatzpublikation im Januar.

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Weiter hat Geberit die Ernennung von Christian Buhl zum neuen CEO bekanntgegeben. Der Schweizer ist heute noch für den wichtigsten Markt Deutschland von Geberit zuständig und soll seine neue Aufgabe ab 2015 übernehmen.

Steigerung trotz Investitionen

Bereits im Januar wurde der Umsatz bekanntgegeben: Er zog um 4,7 Prozent auf 2,29 Milliarden Franken an, entsprechend einem Plus in lokalen Währungen von 3,6 Prozent. Das Wachstumstempo hat sich indes zum Jahresende erwartungsgemäss wieder verlangsamt. Der Umsatz erreichte im Schlussquartal 525,3 Millionen Franken, entsprechend einem währungsbereinigten Wachstum von 4,4 Prozent. Nach Wachstumsraten von 1,0 und 1,2 Prozent in den ersten beiden Quartalen hatte sich im dritten ein markantes Plus von 8,1 Prozent ergeben.

Man habe das Ergebnis trotz «wiederum erheblicher Investitionen» in das organische Wachstum dank dem gesunden Umsatzwachstum und einer effizienten Kostenkontrolle steigern können, so Geberit.

Zurückhaltender Ausblick

Im Ausblick auf das Geschäftsjahr 2014 zeigt sich Geberit zurückhaltend. Es sei aufgrund der angespannten Situation in den meisten europäischen Baumärkten wiederum mit einem anspruchsvollen Geschäftsjahr zu rechnen, heisst es.

(awp/dbe)