Der Sanitärtechnikkonzern Geberit hat im vergangenen Jahr den Umsatz um 4,9 Prozent auf 2,4 Milliarden Franken gesteigert. Währungsbereinigt betrug das Wachstum gar 6,4 Prozent. Unter dem Strich blieben 498,6 Millionen Franken Gewinn. Das sind 14,4 Prozent mehr als im Vorjahr.

Wie der Konzern mit Sitz in Rapperswil-Jona mitteilte, konnte Geberit in beinahe allen Märkten zulegen. In Europa betrug das währungsbereinigte Wachstum 5,9 Prozent, in Amerika waren es 6,4 Prozent. Noch deutlicher fiel das Wachstum in der Region Nahost/Afrika (plus 21,2 Prozent) und Fernost/Pazifik (plus 12,8 Prozent) aus.

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Operativer Gewinn steigt um 13 Prozent

Daraus resultierte ein operativer Gewinn von 576,9 Millionen Franken, was einem Plus von 13 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Geberit zeigt sich sehr zufrieden mit den Ergebnissen. So habe trotz hoher Investitionen die operative Marge mit 27,3 Prozent einen deutlich höheren Wert als im Vorjahr erreicht, als sie 25,9 Prozent betrug.

Auch der den Aktionären anrechenbare Free Cashflow legte zu. Er stieg um 3,6 Prozent auf 460,4 Millionen Franken. Der Generalversammlung wird denn auch eine deutliche Dividendenerhöhung von 10,7 Prozent auf 8,00 Franken pro Aktie vorgeschlagen.

(sda/moh/ama)