Der Sanitärtechnikkonzern Geberit hat in den ersten sechs Monaten des laufenden Geschäftsjahres leicht mehr verdient. Das Unternehmen steigerte den Gewinn um 2,6 Prozent auf 226 Millionen Franken.

Das Betriebsergebnis auf Stufe Ebit nahm um 3,1 Prozent auf 262,9 Millionen Franken zu. Der Umsatz stieg um 6,5 Prozent in lokalen und 2,2 Prozent in Schweizer Franken auf 1,14 Milliarden Franken, wie das Unternehmen mitteilte.

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Geberit spricht von einem überzeugenden ersten Halbjahr. Vor allem das gesunde Umsatzwachstum habe dazu beigetragen, dass sich die Ergebnisse trotz erheblichen Investitionen in das organische Wachstum leicht über dem Vorjahresniveau bewegten.

Insourcing mit neuem Werk Rapperswil positiv

Die operativen Margen seien durch gestiegene Kundenboni, Personalaufwendungen und Energiekosten sowie durch die gegen Ende des Vorjahres erfolgten «deutlichen» Preisreduktionen in der Schweiz belastet worden. Margen stützend hat sich laut dem Unternehmen die Stabilisierung beim Materialaufwand sowie das Insourcing der Dusch-WC-Produktion mit dem neuen Werk in Rapperswil ausgewirkt.

Im Ausblick auf das Gesamtjahr 2012 schreibt Geberit, dass die «überzeugenden Resultate im ersten Halbjahr zuversichtlich stimmen», im Gesamtjahr «wiederum solide Ergebnisse» zu erzielen.

Geberit stellt für 2012 ein währungsbereinigtes Umsatzwachstum im Rahmen der mittelfristigen Umsatzzielsetzung von 4 bis 6 Prozent sowie eine Gewinnmarge (Stufe Ebitda) am oberen Ende des mittelfristigen Zielkorridors von 23 bis 25 Prozent in Aussicht.

(vst/aho/sda/awp)