Wegen des starken Frankens hat das Sanitärtechnikunternehmen Geberit im dritten Quartal einen Umsatzrückgang hinnehmen müssen. In Schweizer Franken gerechnet nahm der Umsatz gegenüber dem Vorjahresquartal um 4,6 Prozent auf 533 Millionen Franken ab.

In Lokalwährungen wächst der Umsatz bei Geberit zwar weiterhin, er verlangsamte sich aber: Stieg der Umsatz im ersten und zweiten Quartal noch zweistellig, resultierte zwischen Juli und Ende September ein Plus von 7,8 Prozent. Noch immer liege das Wachstum damit aber über den mittelfristigen Zielen, teilte Geberit mit. Die Frankenstärke drehte das Resultat aber ins Minus.

In den ersten neun Monaten verzeichnete das Unternehmen ein Umsatzwachstum von 10,4 Prozent in Lokalwährungen. Der starke Franken frass aber auch dieses Wachstum auf: Der Umsatz ging um 1,3 Prozent auf 1,65 Milliarden Franken zurück. Auf 200 Millionen Franken beziffert Geberit die Einbusse durch die «Währungsturbulenzen».

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Unter dem Strich verdiente Geberit dadurch weniger als zur gleichen Zeit im Vorjahr. Mit 333,6 Millionen Franken liegt das Nettoergebnis nach neun Monaten 4,2 Prozent unter der Vorjahresperiode.

Obwohl die Kosten durch die Frankenstärke abgefedert wurden, geht Geberit auch beim Betriebsergebnis von einem negativen Währungseffekt von 50 Millionen Franken aus. Das Betriebsergebnis auf EBIT-Stufe sank dadurch zwischen Januar und Ende September auf 386 Millionen Franken. Das entspricht einem Minus von 7,2 Prozent.

(laf/awp)