Geberit hat beim Reingewinn im ersten Semester 2011 gegenüber der Vorjahresperiode nur leicht von 221,0 auf 220,3 Millionen Franken verloren. Der Umsatz legte zwar nur um 0,3 Prozent auf rund 1,12 Milliarden Franken zu. Währungsbereinigt betrage das Wachstum aber 11,7 Prozent, teilte Geberit mit.

Die Turbulenzen an der Währungsfront drückten den Umsatz um 126,9 Millionen Franken. Das Betriebsergebnis wurde von der Frankenstärke mit 35 Millionen Franken belastet, obwohl das Unternehmen wegen der Aufwertung der Schweizer Währung auch günstiger Rohmaterialien einkaufen konnte.

Der Gewinn vor Zinsen, Steuern, Abschreibern und Goodwill-Amortisationen (Ebitda) sank um 4,8 Prozent auf 296,2 Millionen Franken. Die Ebitda-Marge nahm von 27,9 auf 26,5 Prozent ab.

Geberit bezeichnet die Resultate dennoch als erfreulich. Die meisten europäischen Märkte setzten den Aufschwung fort. Einzig auf der Iberischen Halbinsel schrumpfte der Umsatz des europäischen Marktführers. Der Umsatz mit Sanitärsystemen schrumpfte in Franken um 2,5 Prozent, bei den Rohrleitungssystemen legte Geberit hingegen um 4,4 Prozent zu.

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Für das Gesamtjahr erwartet Geberit, dass der Umsatz währungsbereinigt um gegen zehn Prozent wächst. Der Ebitda werde wegen teurerer Rohmaterialien, dem intensivierten Marketing sowie des starken Frankens im Vergleich zum Vorjahr sinken. Die Ebitda-Marge soll dennoch einen Wert am oberen Ende des mittelfristigen Zielkorridors von 23 bis 25 Prozent erreichen.

(tno/laf/sda)