Der Umsatz von ABB Schweiz ist im ersten Halbjahr zurückgegangen. Statt 1,77 Milliarden Franken wie im Vorjahr hat die Industriegruppe heuer 1,71 Milliarden Franken eingenommen. Beim künftigen Umsatz, sprich dem Auftragseingang, hat der Elektrotechnikspezialist aber zugelegt.

Die Aufträge der ABB Schweiz, die rund 7000 der 145'000 Mitarbeiter des Weltkonzerns ABB beschäftigt, summierten sich in den ersten sechs Monaten auf 1,77 Milliarden Franken. Das liegt um 5 Prozent über dem Wert des Vorjahres, wie das Unternehmen mitteilte.

Auch interessant
 
 
 
 
 
 

Werk von ABB Turbo Systems geschlossen

Dies sei insbesondere auf Aufträge für den Bahnverkehr, für Hochspannungsanlagen und für Grossprojekte zur Ausrüstung von Minen in Asien und Südamerika zurückzuführen, teilte ABB weiter mit. Im Geschäft mit Turboladern musste die ABB Schweiz hingegen Federn lassen.

Im Januar hatte ABB Turbo Systems die Schliessung des Werks Deitingen SO angekündigt. Bis 2014 sollen 145 Stellen abgebaut werden. Für zwei Drittel der Betroffenen habe man intern und extern bereits eine neue Stelle gefunden, sagte ABB-Schweiz-Sprecherin Melanie Nyfeler.

(jev/aho/sda)