Landi Schweiz AG mit Sitz in Dotzigen ist ein Handels- und Dienst- leistungsunternehmen, welches gesamtschweizerisch in Non-Food, Food und Landwirtschaft tätig ist. Als Dienstleistungsgesellschaft der Fenaco sowie des Landverbandes St. Gallen (LV) und des Genossenschaftsverbandes Schaffhausen (GVS) betreut und beliefert Landi Schweiz AG zahlreiche Verkaufsstellen in der ganzen Schweiz. Bereits seit 2002 ist Salomon Automation, ein Unternehmen der SSI-Schäfer-Gruppe, Logistiksoftwarepartner der Landi Schweiz AG. Wurde in einem ersten Schritt im manuellen Lager das Wamas-Lagerverwaltungs-, Staplerleit- und Kommissioniersystem zur Optimierung des Warenflusses eingesetzt, nahm Landi Schweiz 2006 ein neues Projekt in Angriff - den Neubau eines siebengassigen Hochregallagers.

Um die Einlagerung von Artikeln mit mittlerer und kleiner Grösse effizient abwickeln zu können, bietet das Wamas-System die Möglichkeit, diese Artikel via Touch-PC auf den Flurförderfahrzeugen direkt auf den Kommissionierplatz zuzulagern. Durch diese Funktionalität werden die Wegzeiten zur Einlagerung solcher Warengruppen auf ein Minimum reduziert. Eine Besonderheit in der Kommissionierung ist die Führung von preisausgezeichneten Artikeln. Das Wamas-System meldet während der Kommissionierung über eine Online-Schnittstelle die Preisinformation dem hauseigenen ERP-System und gewährleistet damit eine detaillierte Abrechnung der Aufträge.

Aufschlussreiches Pilotprojekt

Da Landi stets bestrebt ist, ihre Logistikprozesse hinsichtlich Leistungs- und Qualitätssteigerung sowie Erhöhung der Sicherheit zu optimieren und dabei besonderes Interesse in der Prüfung neuer Kommissioniermethoden bestand, startete das Unternehmen 2005 gemeinsam mit Salomon Automation ein Pilotprojekt mit Pick-by-Voice. Im Distributionszentrum am Hauptsitz Dotzigen wurden fünf Vocollect-Talkman-T2 eingesetzt. 40 Kommissionierer bewältigen in zwei Schichten ein Pickvolumen von 85000 bis 100000 Picks pro Tag, das entspricht zirka 25000 Positionen.

Das Pilotprojekt bei Landi hat aufgezeigt, dass sich der Kommissionierprozess problemlos als Sprachdialog abbilden lässt. In den verschiedenen Bereichen hat sich je nach Sortiment die Leistung zwischen 8 und 25% erhöht. Im Durchschnitt ergibt sich eine Leistungssteigerung von 15%.

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