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General Electric: Besser dank Industriegeschäft

GE-Fabrik in Belfort: Der US-Konzern war im ersten Halbjahr sehr erfolgreich.  Keystone

General Electric hat sowohl beim Umsatz als auch beim Gewinn zugelegt. Der US-Konzern profitierte von guten Absätzen bei Energieanlagen und Flugzeug-Triebwerken. Weniger gut lief es im Finanzbereich.

Veröffentlicht am 18.07.2014

Ein gut laufendes Industriegeschäft treibt den US-Konzern General Electric an, der sich gerade mit dem Zukauf von Teilen des französischen Wettbewerbers Alstom stärkt. Im zweiten Quartal stieg der Umsatz des Siemens-Rivalen um drei Prozent auf 36,2 Milliarden Dollar (26,8 Milliarden Euro). Der Gewinn verbesserte sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 13 Prozent auf unterm Strich 3,5 Milliarden Dollar, wie der Konzern am Freitag mitteilte.

Insbesondere Turbinen zur Stromerzeugung, Anlagen zur Öl- und Gasförderung sowie Flugzeug-Triebwerke verkauften sich besser. Insgesamt legte der Umsatz des Industriezweigs um 7 Prozent zu und auch der Auftragsbestand wuchs.

Finanzdienstleitungen rückläufig

Dagegen schrumpften die Einnahmen beim zweiten Standbein, dem Geschäft mit Finanzdienstleistungen. GE-Chef Jeff Immelt schraubt die dortigen Geschäfte nach den Erfahrungen der Finanzkrise zurück. So bringt er die Sparte für Konsumentenkredite an die Börse und verkaufte das Bankgeschäft in Skandinavien.

«Mit der Herauslösung des Konsumentenkredit-Geschäfts und dem Alstom-Zukauf stellen wir das Unternehmen in einem mutigen Schritt neu auf für die Zukunft», sagte Immelt am Sitz in Fairfield. Der Alstom-Deal, bei dem GE sich gegen Siemens durchsetzte, soll 2015 abgeschlossen werden. Die Aktie stieg vorbörslich leicht.

(awp/gku/sim)

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