General Electric (GE) setzt nach einem Umsatzrückgang im zweiten Quartal auf seinen Rekordauftragsbestand. Der Gewinn des Siemens-Rivalen legte im Berichtszeitraum um ein Prozent auf 3,1 Milliarden US-Dollar zu, wie der Konzern in Fairfield mitteilte.

Der Umsatz schrumpfte hingegen um 4 Prozent auf 35,1 Milliarden Dollar. Der bereinigte Gewinn im fortgeführten Geschäft ging zwar um acht Prozent auf knapp 3,7 Milliarden Dollar zurück, damit übertraf GE aber immer noch die Erwartungen der Analysten.

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Im Vergleich zum ersten Quartal habe sich das wirtschaftliche Umfeld insgesamt «leicht verbessert», sagte Konzernchef Jeff Immelt. In Europa habe sich die Lage stabilisiert. Das Umfeld bleibe aber weiterhin herausfordernd.

Die Krise in Europa hatte den Konzern zuletzt stark belastet. Der hohe Auftragseingang aus den USA sei indes ein positives Signal. GE könne sich insgesamt mit 223 Milliarden Dollar auf einen Rekord-Auftragsbestand stützen. Daher bekräftigte der Manager auch die Jahresprognose.

(chb/jev/awp)