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Umbau
General Electric will weniger Leute rauswerfen

Die Restrukturierung bei Alstom nach der Übernahmen durch den US-Konzern fällt weniger hart aus, als zunächst gedacht worden war. Staat 1300 werden nun voraussichtlich nur 900 Leute entlassen.

Veröffentlicht am 06.06.2016

Die im Januar angekündigte Restrukturierung bei Alstom nach der Übernahmen durch den US-Konzern GE kostet in der Schweiz deutlich weniger Stellen als erwartet. Die Zahl potentieller Entlassungen wurde von 1300 auf 900 reduziert.

Nach dem Abschluss der Konsultationsphase mit der Personalvertretung teilte General Electric (GE) am Montag mit, dass keine Standorte in der Schweiz geschlossen würden. Die Zahl der Entlassungen bei der Energiesparte Alstom in der Schweiz habe von 1300 auf 900 gesenkt werden können.

Nicht ganz zufrieden

In einer Stellungnahme stellten allerdings die Schweizer Personalvertretungen ihrerseits fest, dass ihre Ziele noch nicht ganz erfüllt seien. Aufgrund von neu geschaffenen Stellen, vorzeitigen Pensionierungen und weiteren Massnahmen dürften weniger als 650 Mitarbeitende von der Restrukturierung betroffen sein.

GE stehe weiterhin für eine bedeutende und langfristige Präsenz in der Schweiz und habe bereits globalen Hauptsitze von Power Services und Steam Power Systems in Baden angesiedelt, teilte der Konzern mit. Zusätzlich sollen in den Jahren 2016/17 über 170 neue Arbeitsplätze im Bereich Power Services geschaffen werden. Im Januar hatten in Baden rund 500 Personen gegen den Stellenabbau in der Schweiz demonstriert.

(sda/gku)

 

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