Der grösste US-Autohersteller General Motors (GM) profitiert weiter von brummendem SUV-Absatz und stabilen Geschäften in China. Im dritten Quartal blieb der Überschuss verglichen mit dem Vorjahreszeitraum unverändert bei 1,4 Milliarden US-Dollar, wie der Konzern am Mittwoch mitteilte.

Allerdings wurde das Ergebnis stark durch Rechts- und Rückrufkosten im Zusammenhang mit der tödlichen Pannenserie wegen defekter Zündschlösser belastet. Der operative Gewinn kletterte von 2,3 auf 3,1 Milliarden Dollar. Anleger hatten mit weniger gerechnet - die Aktie stieg vorbörslich um mehr als vier Prozent.

Stark in den USA und China

«Die Ergebnisse reflektieren unsere Anstrengungen, von unseren Stärken in den USA und China zu profitieren», erklärte GM-Chefin Mary Barra. Der Umsatz ging zwar um gut ein Prozent auf 38,8 Milliarden Dollar zurück. Das war aber weniger als von Analysten erwartet.

Während das Nordamerika-Geschäft dank reissendem Absatz von Geländewagen und Pickup-Trucks weiter boomt, konnte der operative Verlust in Europa zum Vorjahr immerhin von 0,4 auf 0,2 Milliarden Dollar verringert werden. Die Schwäche auf dem chinesischen Automarkt steckte der Konzern besser weg als angenommen.

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(sda/mbü/ama)