Die Opel-Mutter General Motors (GM) hat ihren Verlust in Europa eingegrenzt. Das operative Minus reduzierte sich im ersten Quartal auf 239 Millionen Dollar, nachdem es im Vorjahreszeitraum noch 284 Millionen waren. Probleme hat der VW-Rivale GM auch in Südamerika und Russland.

Dennoch stieg der Konzerngewinn insgesamt deutlich auf 945 Millionen Dollar, wie die Amerikaner mitteilten. Im Vorjahreszeitraum waren es wegen hoher Sonderlasten durch den Skandal um defekte Zündschlösser nur 125 Millionen Dollar.

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Aktien fallen

GM-Aktien verbilligten sich im vorbörslichen US-Handel um mehr als drei Prozent auf 35,90 Dollar. Das Quartalsergebnis fiel schwächer als am Markt erwartet aus. Zudem sank der Umsatz um 4,5 Prozent auf 35,7 Milliarden Dollar.

Opel-Chef Karl-Thomas Neumann sagte, die Rüsselsheimer hätten ihr Quartalsergebnis erneut gesteigert. «Wir haben nahezu 280.000 Fahrzeuge verkauft und unseren Marktanteil in Europa auf 5,83 Prozent verbessert. Es war keine leichte Aufgabe, denn der träge europäische Automobilmarkt und der Absatzeinbruch in Russland haben es uns schwergemacht." Neumann bekräftigte das Ziel, mit der seit Jahren schwächelnden Marke 2016 wieder profitabel zu werden.

(reuters/dbe/ama)