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Defekte
General Motors ruft vier Millionen Autos zurück

General Motors: Software-Pannen machen Rückrufe nötig. Keystone

Opel-Mutter GM hat Probleme mit Airbags. In einigen Modellen werden diese durch Software-Probleme blockiert. Darum ruft das Unternehmen 4,3 Millionen Autos zurück in die Werkstätten.

Veröffentlicht am 10.09.2016

Wegen Software-Problemen beordert die Opel-Mutter General Motors (GM) weltweit knapp 4,3 Millionen Fahrzeuge in die Werkstätten zurück. Bei Unfällen seien wegen des Defekts in seltenen Fällen die Airbags auf dem Fahrer- und Beifahrersitz nicht ausgelöst worden, teilte der in Detroit ansässige Konzern am Freitag mit. Der Rückruf werde die Finanzergebnisse in diesem Jahr nur wenig belasten. Der Defekt habe nach Kenntnis von GM zu einem tödlichen Unfall geführt. Zudem seien im Zusammenhang mit dem Fehler drei Personen verletzt worden. Die GM-Aktie gab in einem schwachen Börsenumfeld im späten US-Handel rund vier Prozent nach.

GM werde die Software kostenfrei aktualisieren, teilte der weltweit drittgrösste Autobauer mit. Der Rückruf betreffe unter anderem Modelle von Buick, Chevrolet und Cadillac der Modelljahre 2014 bis 2017.

General Motors droht nach früheren Angaben zudem der Rückruf von weiteren 4,3 Millionen Autos wegen möglicher Airbag-Defekte. Dabei geht um Luftkissen des japanischen Herstellers Takata. Dieser Rückruf dürfte das Unternehmen rund 550 Millionen Dollar kosten. Ein-Sprecher sagte, der Autobauer führe darüber weiter Gespräche mit der US-Verkehrsbehörde NHTSA. Schon im Mai hatte GM 1,9 Millionen Fahrzeuge wegen des Airbag-Problems zurückgerufen und die Massnahme im Juni auf 2,5 Millionen Autos ausgeweitet.

(reuters/me)

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