Die Versicherungsgesellschaft Generali Schweiz hat 2014 sowohl Prämieneinnahmen als auch den Gewinn steigern können. Besonders gut lief das Geschäft mit Lebensversicherungen mit Einmalprämien, wie die Schweizer Tochter des italienischen Generali-Konzerns mitteilte.

Die gesamten Prämieneinnahmen stiegen um 1,9 Prozent auf 2,19 Milliarden Franken. Der Gewinn erhöhte sich sogar um 14,1 Prozent auf 163,5 Millionen Franken. Generali Schweiz-Chef Alfred Leu zeigte sich entsprechend erfreut: «Mit unserem Gesamtergebnis sind wir sehr zufrieden. Wir haben gut gearbeitet und die Vorgaben im Rahmen unserer Strategie umgesetzt», lässt sich Leu in der Medienmitteilung zitieren.

Lebengeschäft als Treiber

Wachstumstreiber im vergangenen Jahr war das Lebengeschäft. Die Prämien in diesem Bereich stiegen um 4,7 Prozent auf 1,36 Milliarden Franken. Mit einem Anteil von über 66 Prozent an den Prämieneinnahmen ist laut der Mitteilung die fondsgebundene Lebensversicherung nach wie vor die Haupteinnahmequelle in dieser Sparte.

Im Nichtlebengeschäft dagegen sanken die Prämieneinnahmen um 2,5 Prozent auf 820 Millionen Franken, was Generali mit der Konzentration auf lukrativere Geschäfte und einer Straffung der angebotenen Versicherungspalette begründet. Das Verhältnis von Schadenleistungen und administrativem Aufwand zum Prämienvolumen konnte gedrückt werden. Die so genannte Combined Ratio verbesserte sich von 94,4 auf 92,7 Prozent.

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Renditeziele erreicht

Beim Anlageergebnis hat der Versicherer seine Ziele trotz schwieriger Marktbedingungen erreicht. Der Gesamtwert der Kapitalanlagen stieg um 11,2 Prozent auf 16,0 Milliarden. Franken. Die Rendite sei damit genau wie erhofft ausgefallen, heisste es dazu in der Mitteilung.

Die Generali Gruppe Schweiz gehört zur weltweit tätigen Generali Group. Sie verfügt über Sitze in Adliswil ZH sowie Nyon GE und betreibt 70 Agenturen in allen Landesteilen.

(sda/dbe/ama)