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Generali verdient weniger als erwartet

Auch Generali leidet unter Griechenland. (Bild: Keystone)

Der italienische Versicherer Generali hat wegen hoher Abschreibungen auf Griechenland-Anleihen und Beteiligungen deutlich weniger verdient.

Veröffentlicht am 21.03.2012

Die letzten Zahlen von 2011 des italienischen Versicherers Generali sind durchzogen - vor allem wegen hoher Abschreibungen auf Griechenland-Anleihen. Der Überschuss sei von 1,7 Milliarden Euro im Vorjahr auf 856 Millionen Euro und damit stärker als von Experten erwartet gesunken, teile das Unternehmen am Dienstagabend in Triest mit. Die Aktionäre bekommen den niedrigeren Gewinn mit einer um fünf auf 20 Cent gekürzte Dividende zu spüren. Im laufenden Jahr soll es wieder aufwärts gehen.

Die Höhe der ausserordentlichen Abschreibungen bezifferte Generali auf mehr als eine Milliarde Euro. Neben der Belastung aus dem Engagement in Griechenland drückte vor allem die Beteiligung an Telco, dem grössten Aktionär von Telecom Italia, auf den Gewinn. Generali-Chef Giovanni Perissinotto, der die Kosten senken, die Effizienz steigern und Teile des Konzerns verkaufen will, rechnet 2012 mit einem «starken» Wachstum des Gewinns.

Wie die Generali bereits am 24. Februar mitgeteilt hat, gingen die Prämien 2011 trotz teils guter Geschäft zumindest in einigen Sparten zurück. Weil aber das Interesse an Lebensversicherungen gegen Einmalbeitrag um fast ein Viertel nachliess, sanken die eingenommenen Bruttoprämien insgesamt um 5,5 Prozent auf 69,2 Milliarden Euro.

(chb/muv/awp)

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