1. Home
  2. Unternehmen
  3. Genf: Ein Viertel der Poststellen ist bedroht

Umbau
Genf: Ein Viertel der Poststellen ist bedroht

Post in Genf: Zwölf Filialen stehen vor dem Aus. Keystone

Im Kanton Genf sind zwölf der traditionellen Poststellen von der Schliessung bedroht. Die Gewerkschaft kritisiert den Entscheid.

Veröffentlicht am 21.06.2017

Im Kanton Genf stehen 12 der bisher 47 traditionellen Poststellen vor dem Aus. Das hat die Schweizerische Post am Mittwoch bekanntgegeben. Die Gewerkschaft Syndicom kritisiert den Abbau beim Poststellennetz.

Man werde bei den zwölf betroffenen Filialen jeden einzelnen Fall überprüfen, teilte die Post am Mittwoch mit. Bei zwei Poststellen begannen bereits im vergangenen Jahr Verhandlungen und die Lösungen sollen in den kommenden Wochen umgesetzt werden.

Kritik von der Gewerkschaft

Von den 47 bisherigen Poststellen sind 35 bis 2020 garantiert. Zugleich will die Post in ihrem Genfer Netz bis zu 19 neue Zugangspunkte schaffen. Sie prüft dabei Postagenturen in Läden, weitere Aufgabe- und Abholstellen sowie die Einrichtung von Postautomaten «My Post 24».

Bei der Gewerkschaft Syndicom stösst der Abbau beim Genfer Poststellennetz auf Kritik. Die Post ignoriere damit einen Entscheid des Nationalrats, der sich Ende Mai für eine bessere Erreichbarkeit ausgesprochen habe. Die neuen Zugangspunkte seien keine wirkliche Alternative, da sie nur wenige Dienstleistungen anbieten würden.

(sda/me)

 

Anzeige