Die Autozubehör-Firma Mecalp und die Gewerkschaft Unia haben sich nach längerem Konflikt über die Frankenstärke auf eine Arbeitszeitverlängerung geeinigt. Mecalp verzichtet im Gegenzug auf Kündigungen und Lohnkürzungen.

Einseitig Verträge geändert

Die Arbeitszeit verlängert sich um zwei Stunden pro Woche. Die Massnahme ist vom Wechselkurs abhängig und dauert längstens bis Ende Jahr, wie Unia am Dienstagabend mitteilte. Sollte das Unternehmen im laufenden Jahr Gewinn erwirtschaften, würden die Beschäftigten für ihren zusätzlichen Einsatz entschädigt.

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Während der Dauer der Einigung dürfen keine Kündigungen aus wirtschaftlichen Gründen erfolgen. Nach einem Streik im März nahmen die Gewerkschaft und das Unternehmen Verhandlungen auf. Mecalp hatte zuvor die Arbeitsverträge einseitig abgeändert und dabei die Lohnauszahlung in Euro und Gratisarbeit am Samstag verfügt.

(sda/chb)