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Flugverkehr
Genfer Fluglotsen legen vorerst doch nicht die Arbeit nieder

Flughafen_Genf
Flughafen Genf: Der Arbeitskonflikt ist vorerst abgewendet.Quelle: Keystone

Der Streik von Genfer Fluglotsen ist vertagt. Eine Schlichtungsstelle versucht den Arbeitskonflikt zu lösen

Veröffentlicht am 13.07.2018

Der für den 23. Juli angekündigte Streik bei der Flugsicherung Skyguide ist suspendiert. Grund ist, dass Skyguide die Schlichtungsstelle des Kantons Genf angerufen hat. Ziel ist eine Einigung im Konflikt mit der Gewerkschaft Skycontrol zu finden. Für die Dauer des Verfahrens ist der Streik suspendiert.

Eine Sitzung mit Vertretungen von Skyguide und Skycontrol unter Leitung der Schlichtungsstelle ist für Dienstag geplant. Skycontrol bestätigte am Freitag der Nachrichtenagentur Keystone-SDA eine Meldung der Zeitung «Le Temps». Während der Schlichtung darf kein Arbeitskampf stattfinden, auch kommuniziert werden darf nicht.

Gewerkschaft stellt Forderungen

Skycontrol verweigert das Ja zu einem neuen Gesamtarbeitsvertrag (GAV), den drei andere Personalverbände der Fluglotsen am Dienstag unterzeichneten. Die Gewerkschaft stellt drei in ihren Worten nicht verhandelbare Forderungen: 125 Ruhetage für die Fluglotsen und ab 2017 während drei Jahren Lohnerhöhungen von je 1,8 Prozent.

Da Skyguide nicht auf die Forderungen einging, kündigte die Gewerkschaft für den 23. Juli einen Streik an. Der Arbeitskampf sollte das regionale Kontrollzentrum Genf, den Flughafen Genf sowie die Regionalflughäfen Sitten, Bern, Lugano, Grenchen SO und Emmen LU betreffen. Skyguide verurteilte die geplante Arbeitsniederlegung als «ungerechtfertigt und verantwortungslos».

 (sda/mbü)

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