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Halbjahreszahlen
Genfer Kantonalbank kann Ergebnis halten

Genfer Kantonalbank kann Ergebnis halten
Genfer Kantonalbank: Kreditrisiken zurückgefahren. Keystone

Trotz schwachem Zinsniveau hat die Genfer Kantonalbank ihr Zinsgeschäft halten können. Im Kommissionsgeschäft sind die Einnahmen jedoch rückläufig.

Die Genfer Kantonalbank (BCGE) hat in der ersten Jahreshälfte dem anhaltend tiefen Zinsniveau getrotzt und den Erfolg aus dem Zinsengeschäft auf dem bisherigen Niveau halten können. Das Finanzinstitut führt dies auf sein gutes Kreditrisiko-Management zurück.

Aus dem Kommissionsgeschäft resultierten dagegen weniger Einnahmen als in der gleichen Periode des Vorjahres, was auch nicht mit dem höheren Ertrag aus dem Handelsgeschäft wettgemacht werden konnte. Der Personal- und Sachaufwand ist zwar ebenfalls etwas höher als 2014 ausgefallen, die Kosten sind aber parallel zu den Erlösen gestiegen, wie es in einer Medienmitteilung vom Dienstag hiess.

 

Alles in allem liegt das operative Ergebnis mit 60,8 Millionen Franken 11,1 Prozent höher als im Vorjahr. Das markante Plus ist aber hauptsächlich auf deutlich tiefere Rückstellungen und Wertberichtigungen zurückzuführen. Unter dem Strich vermeldet die BCGE einen Gewinnanstieg von 6 Prozent auf 45,3 Millionen Franken.

Getragen wird das insgesamt stabile Geschäftsergebnis der Bank durch deren Volumenwachstum. So stiegen die verwalteten Vermögen innert sechs Monaten um nicht weniger als 4,8 Prozent auf 20,8 Milliarden Franken. Dies sei namentlich der Wachstumsstrategie im Geschäft mit institutionellen respektive besonders vermögenden Kunden zurückzuführen (Asset Management und Private Banking), hiess es dazu von Seiten der BCGE.

Gleichzeitig weitete die Genfer Bank das Volumen ausstehender Hypothekarkredite um 2,7 Prozent auf gegen 9,8 Milliarden Franken aus. Das Volumen anderer ausstehender Kredite ging dagegen um 2,5 Prozent zurück.

(sda/chb)

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