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Genfer Kantonalbank steigert Reingewinn

Genfer Kantonalbank steigert Reingewinn
BCGE: Ein besseres Ergebnis erzielte die Bank besonders im Zinsgeschäft. Keystone

Die Genfer Kantonalbank hat den Reingewinn auf einen neuen Höchstwert gesteigert. Das operative Ergebnis entwickelte sich wegen Investitionen in Digitalisierung und IT-Sicherheit derweil rückläufig.

Wegen Investitionen in die Digitalisierung und die IT-Sicherheit hat die Genfer Kantonalbank (BCGE) im operativen Geschäft zwar weniger verdient. Dennoch steigerte sie den Reingewinn auf einen neuen Höchstwert von 79 Millionen Franken.

Damit blieben unter dem Strich 1 Prozent mehr als im Vorjahr, teilte die Bank mit. Gemessen an der Eigenkapitalrendite von 5,8 Prozent liege die Profitabilität so im Branchenvergleich weiterhin auf einem «sehr hohen» Niveau.

Besseres Ergebnis im Zinsgeschäft

Der Geschäftsertrag stieg um 0,6 Prozent auf 349,5 Millionen Franken. Wegen Investitionen in die Digitalisierung und höherer Sicherheitskosten (physisch und IT) sei der Geschäftsaufwand ebenfalls gestiegen, wie die Bank erklärt. Deshalb entwickelte sich das operative Ergebnis im Gegensatz zum Gewinn rückläufig (-15 Prozent) auf 110,8 Millionen Franken.

Ein besseres Ergebnis erzielte die Bank besonders im Zinsgeschäft. Dort erwirtschaftete die Bank 211 Millionen Franken. Demgegenüber bewegte sich das Kommissionsgeschäft mit einem Ertrag von rund 100 Millionen Franken in etwa auf Vorjahresniveau.

Eigenkapital legte um 5 Prozent zu

Die verwalteten Vermögen und die Hypothekendarlehen erreichten einen Wert von 23,1 Milliarden Franken (+6 Prozent) beziehungsweise 10 Milliarden Franken (+4 Prozent). Das Eigenkapital legte um gut 5 Prozent auf über 1,3 Milliarden Franken zu.

Der Generalversammlung wird eine Erhöhung der Dividende von 5,5 auf 10 Prozent vorgeschlagen. Für das Gesamtjahr 2017 rechnet die Bank mit einer Rentabilität auf dem Niveau des Vorjahres.

(sda/cfr/jfr)

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