Die Genfer Privatbankengruppe Pictet hat in der ersten Jahreshälfte weniger Geld eingenommen. Der Betriebsertrag sank um 1,3 Prozent auf 1,033 Milliarden Franken. Noch stärker ging der Geschäftserfolg mit einem Minus von 14,3 Prozent zurück. Er betrug 244 Millionen Franken.

Unter dem Strich blieb ein um 15,5 Prozent kleinerer Gewinn von 191 Millionen Franken, wie Pictet am Freitag mitteilte. Senior-Teilhaber Nicolas Pictet zeigte sich aber in der Mitteilung gelassen. Dank der Teilhaberstruktur und der soliden Bilanz sowie hohen Kapitalquoten könne sich Pictet auf die langfristige Wertschöpfung konzentrieren. Die Bank mit 3900 Mitarbeitern wird ausschliesslich von derzeit sechs Eigentümern geführt.

Weniger Vermögen zu verwalten

Das verwaltete Vermögen belief sich Ende Juni auf 436 Milliarden Franken, das ist eine Milliarde Franken weniger als Ende 2015. Die Netto-Neugeldzuflüsse vermochten gemäss der Mitteilung die negativen Wechselkurs- und Markteffekte nicht zu kompensieren.

(sda/jfr/hon)