Die Banque Privée Edmond de Rothschild hat im vergangenen Jahr einen deutlichen Gewinneinbruch erlitten. Unter dem Strich verdiente die Genfer Privatbank 66,4 Millionen Franken und damit 47 Prozent weniger als noch im Vorjahr.

Als Grund für den Gewinnrückgang führte die Bank in einer Mitteilung tiefere Renditen aus den Depotbeständen sowie ein geschrumpftes Handelsvolumen an. Ausserdem habe der Bereich Investment Fonds weniger Gewinn abgeworfen.

Auf der anderen Seite führten Restrukturierungskosten, der Aufbau der Zweigstelle Hongkong sowie die Verbesserung der Informatiksysteme zu Mehrausgaben.

Nettozufluss gesunken

Auch der Nettozufluss von Neugeldern lag im vergangenen Jahr unter dem Niveau des Vorjahres. Der Neugeldzufluss betrug 2,5 Milliarden Franken. 2011 hatte die Banque Privée Edmond de Rothschild netto noch 3,2 Milliarden Franken Neugeld akquiriert.

Die Summe der verwalteten Vermögen lag Ende 2012 bei 101,6 Milliarden Franken und damit 5,4 Prozent über dem Volumen zum Ende des Vorjahres.

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Das schlechtere Jahresergebnis schlägt sich auch auf die Dividende nieder. Den Aktionären schlägt der Verwaltungsrat an der Generalversammlung vom 26. April eine Ausschüttung von 56,2 Millionen Franken nach 78,8 Millionen Franken im Vorjahr vor.

(tno/sda)