Die Union Bancaire Privée (UBP) verstärkt ihr Engagement in Asien und gründet die UBP Investment Management in Shanghai. Man habe mit einem führenden Vermögensverwaltungs-Team eine Partnerschaftsvereinbarung getroffen, teilte das Genfer Finanzhaus am Mittwoch mit. UBP Investment Management soll dortigen und internationalen Kunden Investitionen in chinesische Aktien- und Anleihe-Produkte anbieten.

Geleitet wird das neu gegründete Unternehmen von Hong Chen als Chief Investment Officer (CIO), der zuvor bei HFT Investment Management tätig war. Er habe mehr als 15 Jahre Erfahrung im chinesischem Finanzmarkt, heisst es weiter. Cheng sei eine führende Persönlichkeit in der Asset Management Branche in China.

Nicolas Faller, CEO der Division UBP Institutional Clients, zeigt sich erfreut über den Ausbau des Asiengeschäfts:  Die neue Gesellschaft veranschauliche die Bestrebungen der Union Bancaire Privée zur Erweiterung ihrer Investmentkapazitäten in den Bereichen, in denen Mehrwert für Kunden gesehen werde.

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Erster Gehversuch in China

Gegenüber dem Finanznachrichten-Portal «Citywire Global» erklärte Faller, die neue Einheit bestehe aus neun Personen: Unter Chen werden drei Equity-Spezialisten, ein Händler, IT-Spezialisten und administrative Mitarbeiter arbeiten. Chen und sein Team werden Investmentlösungen für institutionelle und reiche Anleger («ultra-high net worth individuals») im chinesischen Equity- und Anleihen-Markt suchen.

Die neue Tochterfirma ist der erste Gehversuch im chinesischen Markt. Die Genfer Privatbank ist aber bereits in Tokio, Taiwan und Hongkong tätig.

(awp/ise)