Der Reingewinn von Starrag stieg dank verbessertem Finanzergebnis und einer tieferen Steuerquote um 15 Prozent auf 6,6 Millionen Franken, wie das Unternehmen mitteilte. Der Umsatz belief sich auf 189,7 Millionen Franken, 4,9 Prozent weniger als im Vorjahr.

«Der Rückgang ist primär auf zeitliche Verzögerungen bei einzelnen Projekten zurückzuführen, insbesondere verursacht durch die für die Materialbeschaffung benötigte Vorlaufzeit», heisst es in der Mitteilung des Werkzeugmaschinen-Herstellers. Einen leichten Rückgang verzeichnete das Unternehmen beim Betriebsgewinn (Ebit) mit 8,9 Millionen Franken. Im Vorjahr waren es noch 2,2 Prozent mehr gewesen.

Aufschub von Investitionsentscheiden

Mit 11 Prozent weniger Aufträgen ging der Bestellungseingang auf 183,6 Millionen Franken zurück. Dies widerspiegle «die weltwirtschaftlichen und geopolitischen Unsicherheiten, welche die Kunden zum Aufschub von Investitionsentscheiden» bewegten.

Auf die Regionen bezogen war der Bestellungseingang aus den europäischen Märkten hauptsächlich aufgrund einer tiefen Investitionstätigkeit in Russland rückläufig. Zwar zeigten sich die asiatischen Märkte stabil, wobei sich China unter der Vorjahresperiode entwickelte. In Nordamerika gingen auf «einem tiefen Niveau» mehr Bestellungen ein.

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Uhren und Schmuck als Lichtblick

Nach Zielmärkten enttäuschten Aerospace und Energie, wobei bei letzterem «erste Anzeichen auf ein mögliches Ende der Talsohle» hindeuteten, schrieb Starrag. Lichtblicke waren Uhren und Schmuck sowie Transport. Der Auftragsbestand lag Ende Juni 2014 mit 267 Millionen Franken 2,7 Prozent unter dem Vorjahreswert.

(awp/se)