Der Industriekonzern Georg Fischer (GF) hat im ersten Halbjahr 2013 Betriebs- und Reingewinn gesteigert, jedoch einen niedrigeren Umsatz erzielt. Der Ertrag sank auf 1,84 Milliarden Franken, verglichen mit 1,87 Franken im Vorjahreszeitraum, wie das Unternehmen mitteilte. Das Betriebsergebnis auf Stufe Ebit wuchs um 3,6 Prozent auf 118 Millionen Franken die entsprechende Marge verbesserte sich um 0,2 Prozentpunkte auf 6,4 Prozent.

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Das Konzernergebnis stieg um 2,4 Prozent auf 83 Millionen Franken. Der Auftragseingang fiel mit 1,90 Mrd um 1,7 Prozent höher aus. Das Unternehmen bilanziert seit Jahresbeginn nach Swiss GAAP FER und hat die Vorjahreszahlen entsprechend angepasst.

Damit hat GF die Prognosen der Analysten beim Umsatz verfehlt, bei Ebit und Konzernergebnis jedoch übertroffen. Der AWP-Konsens für den Umsatz lag bei 1,86 Milliarden, für den Ebit bei 116 Millionen und für den Reingewinn bei 78 Millionen Franken.

Während die Bereiche Piping Systems und AgieCharmilles Wachstum verzeichneten, sei der Rückgang bei Automotive hauptsächlich auf Devestition zweier Firmen im Bereich Aluminiumsandguss zurückzuführen. Zudem seien die Marktverhältnisse in Europa anspruchsvoll gewesen.

Für das zweite Semester 2013 ist Georg Fischer zuversichtlich. Falls keine unerwarteten Ereignisse auftreten, erwartet das Management trotz eines traditionell schwächeren zweiten Halbjahres für die kommenden sechs Monate ein vergleichbares Ergebnis wie in der ersten Jahreshälfte. Die für 2015 formulierten Ziele eines ROIC von 15 Prozent und eines ROS von 8 bis 9 Prozent bleiben unverändert bestehen, heisst es weiter.

(chb/awp)