Ein georgischer Geschäftsmann fordert von der Schweizer Grossbank Credit Suisse 700 Millionen Dollar Schadenersatz. Zaur Leshkasheli werfe der Bank vor, die Rechte an einem grossen Öl- und Gasprojekt in Aserbaidschan zu billig verkauft zu haben, sagten mehrere mit dem Fall vertraute Personen.

Credit Suisse habe 2008 mögliche Gebote von Käufern wie Tata Petrodyne und Petrovietnam Gas Corp für Leshkashelis Caspian Energy Group (CEG) nicht angemessen berücksichtigt. CEG, die am Ölfeld Kyurovdag beteiligt war, ging für 245 Millionen Dollar an die zyprische Berghoff Trading.

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Leshkasheli mache geltend, dass Credit Suisse bessere Angebote - darunter zwei mit einem Volumen von jeweils über einer Milliarde Dollar - übergangen habe.

Credit Suisse lehnte eine Stellungnahme ab. Der Prozess vor einem Londoner Gericht soll am 13. Oktober 2014 beginnen.

(vst/aho/reuters)