Der französische Autohersteller PSA Peugeot Citroën ist bei seinem massiven Sparprogramm mit dem Abbau von 8000 Stellen fürs erste ausgebremst worden. Ein Pariser Berufungsgericht ordnete eine Aussetzung des Restrukturierungsplans an, bis der Konzern Beratungen mit den Arbeitern in zwei Werken beendet hat.

Die Fabriken gehören zum Zulieferer Faurecia. Peugeot versuchte, die Investoren zu beruhigen. «Die Verhandlungen sind nicht ausgesetzt, sondern werden weiter Fortschritte machen», sagte ein Sprecher.

Im Rahmen des Umbaus soll das Werk in Aulnay bei Paris geschlossen werden. Die Gewerkschaft CGT war gerichtlich gegen die Pläne vorgegangen, weil die Beschäftigten von zwei Faurecia-Werken, die betroffen sind, nicht konsultiert wurden.

Dies werde sofort nachgeholt, versicherte der Peugeot-Sprecher. Diese Gespräche müssen zunächst abgeschlossen werden, bevor das Unternehmen sein größeres Sparprogramm finalisieren kann, was bis spätestens März geschehen soll.

PSA Peugeot Citroën leidet unter seiner Abhängigkeit vom schrumpfenden europäischen Markt. 2012 brach der Absatz gegenüber dem Vorjahr um 16,5 Prozent auf 2,97 Millionen Fahrzeuge ein. Bis 2014 rechnet PSA mit monatlichen Verlusten in dreistelliger Millionenhöhe.

(rcv/tke/sda)

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