PATEK PHILIPPE. Eine eigenständige Idee, sechs renommierte Fotografen und Menschen wie Sie und ich aus zwei Generationen, die zwar stumm, aber unmissverständlich eine Geschichte erzählen. Dazu zehn Jahre Zeit Das sind die Ingredienzen der erfolgreichen Werbekampagne, die der Genfer Uhrenhersteller Patek Philippe mit einem Wettbewerb unter vier internationalen Agenturen 1996 in die Wege leitete und woraus die Londoner Agentur Leagas Delaney als Siegerin hervorging.

Philippe Stern, Präsident von Patek Philippe, liess den Kreativen viel Freiheit. Chairman Tim Delaney nahm sich der Herausforderung an und liess im Hauptmarkt USA bei Wiederverkäufern und deren Kunden Umfragen durchführen. Auf einem Rückflug aus Kalifornien habe ihn das Lesen dieser Erhebungen zur Konzeptidee «Begin your own traditon» geführt. Der Satz wurde in alle Sprachen übersetzt und zum Schriftzug platziert: «Patek Philippe Genève. Beginnen Sie eine eigene Tradition.» Zusammengestellt wurde ein Team von sechs international renommierten Fotografinnen und Fotografen. Den Auftakt machte 1996 die aus Kalifornien stammende Fotografin Peggy Sirota; es folgten der in Paris lebende Deutsche Peter Lindbergh, die beiden Amerikanerinnen Marden Smith und Mary Ellen Mark, der Franzose Jeanloup Sieff sowie die in Paris lebende Ellen von Unwerth.

Eine geschlossene Bilderwelt

So unterschiedlich ihre Charaktere und Arbeitsweisen sein mögen – sie schafften über ein Jahrzehnt lang eine in sich geschlossene, homogene schwarzweisse Bilderwelt: Atmosphärisch dichte Aufnahmen von Müttern und Vätern, die sich im Alltag mit der Tochter bzw. dem Sohn zu einem fröhlichen oder ernsten Spiel zusammenfinden. Sie regen des Betrachters Fantasie an und lassen ihn seine Gedanken weiterspinnen. Hinein in die Zukunft, wenn die Kleine oder die Vorwitzige einmal selbst erwachsen sein wird, um dann eine Patek Philippe geschenkt zu bekommen, welche die Mutter, der Vater oder schon deren Eltern getragen haben. So wertvoll ist eine Patek Philippe, weshalb sie einem nie ganz alleine gehört. «Schwarzweiss-Fotografien», so Tim Delaney, «sind zeitlos klassisch und passen hervorragend zur Tradition dieser Uhrenmarke und deren hochqualitativen, langlebigen Produkte.» Die Werbekampagne wird auch 2008 zu sehen sein – für Herrenuhren. Damenuhren werden künftig mit einer endlosen Liebesaffäre beworben.

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