Die Bank Coop weist für das erste Halbjahr 2014 deutlich gestiegene Gewinnzahlen aus. Der Bruttogewinn liegt um 25 Prozent über dem Vorjahr bei 44,6 Millionen Franken. Der Reingewinn steigt gar um 51 Prozent auf 39,6 Millionen Franken, wie die BKB-Tochter am Donnerstag mitteilte. Allerdings war das Ergebnis im Vorjahressemester noch durch einen hohen einmaligen Sonderaufwand für die Ausfinanzierung der Pensionskasse belastet – bereinigt um den Aufwand im Vorjahr sind die Gewinnzahlen denn auch leicht gesunken.

Insgesamt erwirtschaftete die Bank in den ersten sechs Monaten des Jahres einen Betriebsertrag von 121,7 Millionen Franken, was einem Anstieg um 0,7 Prozent gegenüber dem ersten Halbjahr 2013 entspricht. Im Hauptgeschäft, dem Zinsengeschäft, verbesserte sich der Erfolg um 3,1 Prozent auf 79,4 Millionen Franken, dies trotz einem «anspruchsvollen Marktumfeld mit andauernder Tiefzinsphase», wie die Bank betont. Im Kommissionsgeschäft (-6,7 Prozent auf 34,0 Millionen) machte sich der Verzicht auf Retrozessionen bemerkbar.

Ergebnis über dem Vorjahr erwartet

Die Bilanzsumme der Bank Coop expandierte im Vergleich zum Jahresende 2013 um 5,0 Prozent auf 15,8 Milliarden Franken. Das Hypothekarvolumen wuchs dank der anhaltenden Bautätigkeit in der Schweiz mit einem Plus von 3,0 Prozent auf 13,4 Milliarden Franken. Die Kundengelder stiegen um 5,3 Prozent auf 11,5 Milliarden Franken. Weiterhin gefragt war laut der Bank das «attraktiv verzinste» Sparkonto Plus.

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Für das Gesamtjahr 2014 rechnet die Bank wegen dem Sonderfaktor im Vorjahr - also der Ausfinanzierung der Pensionskasse - mit einem Jahresgewinn «über dem Vorjahr».

 

(awp/me/sim)