Der Elektroinstallateur Burkhalter hat im ersten Semester 2015 einen Rückgang des Umsatzes um 1,1 Prozent auf 244,4 Millionen Franken verzeichnet. Trotz dieses Rückgangs sei der Gewinn je Aktie gesteigert worden, teilt das Unternehmen am Montag mit. Dies sei auf weitere Effizienzsteigerungen bei den Arbeitsabläufen zurückzuführen.

So legte der EBIT um 8,2 Prozent auf 18,3 Millionen und der Reingewinn um 9,4 Prozent auf 14,9 Millionen Franken zu. Der Gewinn pro Aktie stieg um 7,4 Prozent auf 2,48 Franken. Burkhalter bezeichnet das Ergebnis als insgesamt «erfreulich». Mittels gezielter Akquisitionen seien weitere Marktanteile gewonnen worden, und diese Strategie soll fortgeführt werden. Per Mitte 2015 zählten 39 selbständige Unternehmen an schweizweit 95 Standorten zur Burkhalter-Gruppe.
Mit diesen Zahlen hat das Unternehmen die Erwartungen der ZKB hinsichtlich des Umsatzes leicht verpasst, mit den Gewinnziffern indes in etwa erreicht. Die ZKB rechnete mit einem Umsatz von 250 Millionen, einem EBIT von 18,5 Millionen und einem Gewinn von 14,9 Millionen Franken.

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Steigerung zum Vorjahr

Die weiteren Aussichten für das Geschäftsjahr 2015 werden als «sehr gut» bezeichnet. Es sei weiterhin davon auszugehen, dass der Gewinn je Aktie gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden könne. Bereits im April mit dem Ergebnis für das Geschäftsjahr 2014 hatte es geheissen, es sei das Ziel, den Gewinn pro Aktie erneut zu erhöhen, die Steigerung dürfte jedoch nicht mehr so hoch ausfallen wie 2014 (+17,2 Prozent).

(awp/me/hon)