Nachdem der Maschinenhersteller Mikron bereits 2013 einen Gewinnrückgang hat hinnehmen müssen, ist das Ergebnis 2014 erneut tiefer ausgefallen. Das bekommen auch die Aktionäre zu spüren: Die Dividende wird nochmals reduziert und 5 Rappen pro Aktie betragen.

Trotz eines gestiegenen Umsatzes - das Unternehmen hat bereits im Januar bekannt gegeben, mit 249,1 Millionen Franken den Vorjahresumsatz um 3,3 Prozent übertroffen zu haben - verschlechtert sich die Marge von Mikron weiter. So reduzierte sich das Betriebsergebnis (Ebit) um 11,5 Prozent auf 4,6 Millionen Franken.

Auslastungsprobleme

Unter dem Strich blieben dem Unternehmen noch 2,2 Millionen Franken. Der Reingewinn hat sich damit im Vergleich zu 2013 um rund 200'000 Franken oder 8,3 Prozent verringert. Entgegen den eigenen Zielsetzungen und Erwartungen sei es nicht gelungen, nebst dem Umsatz auch die Profitabilität zu verbessern, schreibt Mikron.

Zurückzuführen ist das schlechtere Ergebnis auf das Geschäftssegment Machining, das massgeschneiderte Maschinen für die Produktion komplexer Metallkomponenten sowie Metallschneidewerkzeuge herstellt. Dort machten sich gemäss Mikron Auslastungsprobleme aufgrund von grossen Schwankungen beim Auftragseingang sowie Mehrkosten in der Endphase von Kundenprojekten im Ergebnis bemerkbar.

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(sda/tno/ama)