OC Oerlikon hat im dritten Quartal 2016 aufgrund der schwachen Segmente Manmade Fibers und Drive Systems einen Umsatz- und Gewinnrückgang ausgewiesen. Der Bereich Surface Solutions ist dagegen gewachsen. Das Unternehmen bestätigt den Ausblick für das Gesamtjahr.

Der Umsatz sank gegenüber dem entsprechenden Vorjahresquartal um rund 13 Prozent auf 549 Millionen Franken. Der Auftragseingang lag derweil 6,1 Prozent tiefer und erreichte noch 572 Millionen, wie das Unternehmen mitteilte.

Betriebsgewinn schrumpft um die Hälfte

Der Betriebsgewinn auf Stufe Ebitda sank um rund 15 Prozent auf 81 Millionen, wobei sich die entsprechende Marge auf 14,7 Prozent nach 17,5 Prozen tim Vorjahreszeitraum abschwächte. Der Ebit halbierte sich fast auf 37 Millionen nach 70 Millionen im Vorjahreszeitraum.

Mit diesem Zahlenset wurden die Erwartungen der Analysten teilweise klar unterschritten. Allein der Ebitda erreichte den Konsens fast. Der AWP-Konsens für den Umsatz lag bei 568 Millionen Franken, für den Bestellungseingang bei 582 Millionen und für den Ebtida bei 82 Millionen.

Wenig Nachfrage aus der Landwirtschaft

Während die Division Surface Solutions den Umsatz um 3 Prozentsteigern konnte, waren die Umsätze bei Manmade Fibers (-43 Prozent) und Drive Systems (-10 Prozent) klar rückläufig. Weiterhin belastend habe sich die nach wie vor schwache Marktnachfrage im Bereich Filamentanlagen sowie in den Sektoren Landwirtschaft und Energie ausgewirkt, heisst es.

Die Guidance für das laufende Jahr wird bekräftigt. Das Oerlikon-Management rechnet weiterhin mit einem Bestellungseingang und Umsatz zwischen 2,3 und 2,5 Milliarden Franken sowie einer Ebitda-Marge im «mittleren Zehnprozentbereich».

(awp/mbü/me/chb)