Das Winterthurer Industrieunternehmen Burckhardt Compression blickt auf ein schwieriges Geschäftsjahr 2016 zurück. Der Umsatz konnte nur dank Akquisitionen gesteigert werden. Die Ertragssituation sei auch inklusive eines grösseren Sondereffekts nicht befriedigend, schreibt das Unternehmen.

Im vergangenen Geschäftsjahr stieg zwar der Umsatz des Konzerns um 14,5 Prozent auf 557,7 Millionen Franken. Ohne Einbezug von Akquisitionen reduzierte sich der Umsatz allerdings um 4,7 Prozent.

Ein Drittel weniger Gewinn

Der Betriebsgewinn (Ebit) lag mit 61,1 Millionen Franken um über 16 Prozent unter dem Vorjahreswert. Unter dem Strich brach der Reingewinn um 32 Prozent auf 37,9 Millionen Franken ein.

Markant tiefer ausgefallen sind auch die Auftragseingänge. Der Konzern zog Bestellungen von über 474,9 Millionen Franken an Land. Das waren über 9 Prozent weniger als im Vorjahr.

Im Geschäftsjahr 2017 sollen die wichtigsten Absatzmärkte sehr anforderungsreich bleiben, schreibt das Unternehmen. Der Konzern erwartet einen Umsatz auf Vorjahresniveau und eine EBIT-Marge zwischen 6 und 9 Prozent. Erst ab Geschäftsjahr 2018 rechnet Burckhardt Compression mit einer Erholung der Betriebsgewinnmarge.

Burckhardt Compression ist nach eigenen Angaben der weltweit führende Hersteller von Kolbenkompressoren, die in der Öl- und Gasproduktion, dem Gastransport- und der Gaslagerung, in Raffinerien und der Chemie und Petrochemie eingesetzt werden.

(sda/chb)

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