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Gewinneinbruch bei Puma

Puma leidet an einer in Europa verlangsamten Geschäftsentwicklung. (Bild: Keystone)

Der Sportartikelhersteller Puma hat im ersten Semester 2012 im Vergleich zum Vorjahr 13 Prozent weniger verdient. Grund ist vor allem ein schwaches Europa-Geschäft. Jetzt will der Konzern Kosten spare

Veröffentlicht am 18.07.2012

Der deutsche Sportartikelhersteller Puma blickt nach einem Gewinnrückgang im ersten Halbjahr skeptischer in das laufende Geschäftsjahr. Für das Gesamtjahr 2012 senkte Puma seine Umsatz- und Gewinnprognose.

Statt eines Umsatzwachstums im hohen einstelligen Prozentbereich rechne der Konzern jetzt mit einem Zuwachs im mittleren einstelligen Bereich, teilte Puma am Mittwoch mit. Aufgrund von einmaligen Aufwendungen dürfte der Konzerngewinn 2012 deutlich unter dem Vorjahreswert von 230,1 Millionen Euro liegen.

Im ersten Halbjahr 2012 erwartet Puma ein um rund 11 Prozent niedrigeres operatives Ergebnis (Ebit) und einen etwa 13 Prozent tieferen Konzerngewinn. Dies liege vor allem an der in Europa verlangsamten Geschäftsentwicklung.

Der Konzern will das Sparprogramm beschleunigen und deutlich ausweiten. Diese Massnahmen werden voraussichtlich einmalige Kosten in Höhe von bis zu rund 100 Millionen Euro erfordern, die im zweiten Halbjahr 2012 gebucht werden.

(rcv/muv/sda)

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