Die Interroll-Gruppe weist für das Geschäftsjahr 2015 ein Wachstum bei Umsatz und Auftragseingang aus und der Wegfall von Einmalbelastungen lässt das Ergebnis überproportional steigen. Der Auftragseingang lag mit 385,1 Millionen um 9,8 Prozent über dem Vorjahreswert, in lokalen Währungen resultierte ein Anstieg um 18 Prozent. Der Nettoumsatz nahm im Vergleich zum Vorjahr um 7,6 Prozent auf 360,8 Millionen Franken zu (LW +16 Prozent), wie das in der Fördertechnik, Logistik und Automation tätige Unternehmen am Freitag mitteilte.

Zudem gibt das Unternehmen eine Einschätzung zu den Gewinnzahlen: Das operative Ergebnis auf Stufe Ebitda wird 2015 bei rund 58 Millionen Franken (ca. +32 Prozent zum Vorjahr) und der Reingewinn bei rund 29 Millionen (ca. +52 Prozent) erwartet. Diese besonders starken Ergebnisverbesserungen erkläre sich hauptsächlich aus dem höheren Nettoumsatz, konzernweiten Produktivitätssteigerungen und dem Wegfall von Einmalkosten, die im Jahr 2014 angefallen sind, schreibt das Unternehmen weiter.

Innerhalb der Erwartungen

Damit hat Interroll die Umsatzerwartungen der ZKB erreicht, die von Research Partners jedoch unterschritten. Diese hatten beim Umsatz einen Wert von 360,2 Millionen Franken bzw. von 369,0 Millionen erwartet.

Auch ins laufende Jahr 2016 sei Interroll mit einer Book-to-Bill-Ratio von 1,07 (Vorjahr 1,04) gut gestartet, heisst es weiter. Die positiven Wachstumsaussichten würden von der verstärkten Expansion in die Regionen Americas und Asia-Pacific, die erfolgreich lancierten neuen Produkte sowie die konsequente Realisierung von innerbetrieblichen Verbesserungen gestützt. Das vollständige Zahlenset wird am 18. März präsentiert.

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(awp/ise/hon)