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Gewinnsteigerung trotz Abfluss bei LLB

Eine Filiale der Liechtensteinischen Landesbank in Vaduz: Basiseffekte verhalfen zu einem Gewinnwachstum. (Bild: Keystone)

Die LLB verfünffachte den Konzerngewinn im Vergleich zu 2011. Dieses Resultat täuscht allerdings: Es floss Geld ab, die tiefen Zinsen drücken die Einnahmen.

Veröffentlicht am 22.03.2013

Die Liechtensteinische Landesbank hat 2012 deutlich mehr verdient. Der Konzerngewinn stieg um mehr als das Fünffache auf 97,9 Millionen Franken. Allerdings spielt ein Basiseffekt mit, weil die LLB im Vorjahr wegen einer Wertberichtigung einen bösen Taucher gemacht hatte.

Weniger eingenommen hat die Bank im Zinsengeschäft. Der Erfolg sank um 4,5 Prozent auf 181,2 Millionen Franken. Gleichzeitig stieg der Erfolg aus dem Dienstleistungs- und Kommissionsgeschäft um 2,6 Prozent auf 203,5 Millionen Franken. Der gesamte Geschäftsertrag betrug 408,9 Millionen Franken. Dies entspricht einem Plus von 20,5 Prozent, wie das Geldhaus mitteilte.

Die von der Bank verwalteten Kundenvermögen erhöhten sich vergangenes Jahr zwar marktbedingt um 3,7 Prozent auf 49,9 Milliarden Franken. Die Kunden zogen allerdings Geld ab: Der Abfluss belief sich auf netto 390 Millionen Franken oder 0,8 Prozent.

Das Konzernergebnis war in dieser Grössenordnung erwartet worden. Die LLB hatte bereits Anfang Februar vorab ungeprüfte Zahlen veröffentlicht.

(jev/aho/sda)

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