Die Autosparte des Industriekonzerns Georg Fischer hat einen Grossauftrag über 400 Millionen Franken an Land gezogen. Wie die Firma am Mittwoch mitteilte, fertigt ihre Automotive-Sparte Federbeinstützen für den deutschen Automobilhersteller Audi.

Die leichten Strukturteile werden in der Karosserie mehrerer neuer Audi-Modelle verbaut und ersetzen die herkömmliche Stahlblechschweisskonstruktion, was zu einer Gewichtseinsparung von über 50 Prozent führt. Sie werden in den nächsten Jahren im Aluminium-Druckguss sowohl in Europa als auch in China produziert.

In seiner Automotive-Sparte stellt der Schaffhauser Konzern beanspruchbare Gussteile aus Leichtmetall und Eisen für die Autoindustrie her. Die zehn Werke in Deutschland, Österreich und China verarbeiten rund 600'000 Tonnen Eisen und Aluminium.

Im vergangenen Geschäftsjahr spürte die stark auf Europa ausgerichtete Autosparte als grösster Geschäftsteil von Georg Fischer die Krise des europäischen Automarkts. Die Verkäufe gingen von 1,54 Milliarden Franken auf 1,46 Milliarden Franken zurück.

Anzeige

(tke/sda)