Der Schaffhauser Industriekonzern Georg Fischer konnte den Reingewinn im ersten Semester 2011 mehr als verdoppeln. Für das ganze Jahr 2011 sind die Aussichten jedoch nicht so rosig. «Wir wachsen nicht mehr so stark wie im ersten Halbjahr», bestätigte Konzernchef Yves Serra im Gespräch mit der «Handelszeitung». Die Auftragsbücher seien aber noch immer «gut gefüllt». Man sehe im Moment «keine Rezession».

Eine Verlangsamung des Wachstums spürt Georg Fischer vor allem in China. «In unserem Geschäft mit den Werkzeugmaschinen gibt es Kunden, die ihre Bestellungen drosseln», sagt Serra. Von einem Einbruch will er allerdings nicht sprechen. «Letztes Jahr hatten wir in China ein Wachstum von 20 bis 25 Prozent, dieses Jahr werden es rund 10 Prozent sein.» Auf einen Umsatz von 3,6 Milliarden Franken macht Georg Fischer derzeit 500 Millionen in China. Das Schweizer Traditionsunternehmen betreibt dort aktuell 14 Fabriken. In fünf Jahren sollen es laut Serra 25 bis 30 sein. 

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