Sowohl Umsatz als auch Gewinn beim Aroma- und Riechstoffhersteller Givaudan (Aktienkurs Givaudan) sind im ersten Halbjahr 2011 deutlich zurückgegangen. Grund sind die ungünstigen Wechselkurse, aber auch hohe Rohstoffpreise. Der Gewinn des Genfer Konzerns sank gegenüber dem Vorjahr von 200 Millionen auf 120 Millionen Franken.

Auch der Umsatz schmolz zusammen. Er nahm um 8,8 Prozent ab und liegt jetzt bei 2,01 Milliarden Franken. In Lokalwährungen wäre der weltgrösste Aroma- und Riechstoffhersteller hingegen um 4,3 Prozent gewachsen.

Die hohen Rohstoffpreise hätten die Rentabilität belastet, heisst es in der Mitteilung. Die Preiserhöhungen, welche Givaudan vorgenommen habe, hätten im Verlauf des zweiten Quartals zu wirken begonnen. Der Betriebsgewinn auf Stufe EBITDA verminderte sich von 490 Millionen auf 368 Millionen Franken.

Die Verkäufe von Givaudan verliefen weiterhin solide, heisst es in der Mitteilung. «Wir sind auf gutem Wege, unsere ambitiösen mittelfristigen Ziele zu erreichen», wird Givaudan-Chef Gilles Andrier zitiert.

(laf/cms/sda/awp)