Der weltgrösste Aromen- und Riechstoffhersteller Givaudan hat in den ersten drei Monaten des Jahres 1,3 Milliarden Franken umgesetzt. Das sind 5,4 Prozent mehr als im Vorjahr. Währungseinflüsse sowie Zu- und Verkäufe herausgerechnet betrug das Plus 5 Prozent.

Damit liegt das Ergebnis etwas hinter den Markterwartungen der Analysten zurück. Diese hatten im Schnitt mit 1,34 Milliarden Franken gerechnet.

Breit abgestütztes Wachstum

Das Jahr habe mit einer guten Geschäftsdynamik begonnen und das Wachstum sei über alle Produktsegmente und Regionen hinweg erzielt worden, schreibt Givaudan in einer Mitteilung vom Dienstag. Auch die kürzlich übernommenen Unternehmen hätten alle positiv zum Ergebnis beigetragen.

Das Wachstum im ersten Quartal ist breit abgestützt. Über alle Produktgruppen und Regionen hinweg sind die Erträge im ersten Quartal gestiegen. Dabei legte die Riechstoff-Sparte mit einem Plus von 4,9 Prozent etwas weniger stark zu (604 Millionen Franken). In der Division Aromen betrug das Umsatzplus 5,8 Prozent (704 Millionen Franken).

Hohe Ziele für die Zukunft

Das Genfer Unternehmen hält an seinen Zielen fest. Im Zeitraum 2015 bis 2020 will Givaudan jährlich ein organisches Wachstum von 4 bis 5 Prozent erreichen. Damit strebt es ein schnelleres Wachstum an als der Markt. Gewinnzahlen gibt Givaudan nur zum Halbjahr und am Jahresende bekannt.

(sda/gku/mbü)

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